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Test: North Mono 9m 2016

10.05.2016 09:31

Testrider

Sabine (Team, Vergleichskite North Dice 2016 10m @ 22m mit North Jaime 2016)
Jens (Kunde, Vergleichskite North Neo 2016 9m @ 22m mit North Pro Series 2013)
Jörg (Team, Vergleichskite XR4 10m - angenagelt -  @ 22m mit North WAM 2016)

Testbedingungen

Damn choppy ;-) Kleine Welle so um die 1m, geiler Wind um die 20kn... und SONNE!!! In der Luft: 9er Mono @ 22m Lines

Testbericht

Der 2016er North Mono ist der erste von NKB, der nur mit einer Strut auskommen möchte... sowas löst bei uns natürlich erstmal Skepsis aus. Aber siehe da: der Kite steht super stabil am Himmel, nachdem er uns beim Starten erstmal mit einem freundlichen Flattern begrüßt hat ;-) Lässt sich wohl bei dem Abstand zwischen Tip und Middle Strut nicht vermeiden. Beim Fahren ist vom Flattern nix mehr zu hören, nur in der Downloop Jibe knistert das Tuch ein wenig - das kennen wir aber auch von Drei-Struttern.

Freeride-Eigenschaften

Der Vogel läuft geradezu unverschämt Höhe. Während die Mehrheit am Spot noch mit 12ern unterwegs ist (ein Schlaumeier sogar mit 16er!!!), zieht der 9er Mono entspannt an allen nach Luv vorbei. Was Lift und Hangtime angeht, hätte es gerne entweder ein paar Knoten mehr, oder ein paar Meter höher sein können, da haben wir wohl nicht den Sweet Spot vom 9er erwischt. Mit 10er Dice ging es spürbar besser nach oben.

Wave-Eigenschaften

In der Welle kann der Mono echt punkten, selbst in der kleinen Welle hat er richtig Spaß gemacht. Er hatte etwas weniger Druck als der Neo, aber beim Turning Speed braucht er sich hinter reinrassigen Wavekites wie Section oder SST nicht zu verstecken. Bis auf das Flattern im Loop - macht der Section auch gerne - war nichts auszusetzen, weiter oben rum gelenkt hat er eine schöne Druckentfaltung, im Drift auf der Welle eine Eins mit Sternchen. Kleinere Größen muss man nochmal ausprobieren, aber 9er bzw 12er Mono als Mittel- bis Leichtwind-Wavekite werden bald eine große Fangemeinde haben.

Fazit

Wir würden den Mono in erster Linie in der Welle ansiedeln, wo er mit einem glatten Hunni günstiger als der Neo den Einstieg ins Waveriding etwas versüßt, und einfacher zu fliegen ist als der Section. Dafür muss man dann leichte Abstriche bei Lift und Hangtime in Kauf nehmen - in der Welle aber eh nix, auf dem man großen Wert legt.

Auch für Einsteiger mit schmalem Budget mag sich der Griff zum 2016er Mono lohnen - die Agilität kann man mit Umknüpfen zum fehlerverzeihendem Turning Speed wandeln.

9er abwärts würden wir vorzugsweise an 22m Leinen fliegen, 12er und auch der 9er vertragen aber auch 24m - schnell genug sind sie.


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